Was ist Osteopathie?
Die Osteopathie ist eine sehr sanfte, ganzheitliche, manuelle Behandlungsmethode. Sie wurde Ende des 18 Jh. von Andrew Taylor Still in Amerika entwickelt. In den 70er Jahren wurde sie dann von dem französischen Tierarzt
Dr. D. Giniaux vom Menschen auf das Pferd übertragen.
Die Physiotherapie hat einen mehr symptomatischen Therapieansatz, der sich auf eine spezielle Funktionsstörung bezieht. Der ganzheitliche Ansatz der Osteopathie bezieht das ganze Lebewesen mit ein und hat somit Auswirkungen auf Körper und Psyche.
Funktionsstörungen werden (mit den Händen) diagnostiziert und behandelt. Das Ziel ist, alle Strukturen und Organe des Körpers wieder optimal zu versorgen und das Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen. Nur dann ist eine freie Bewegung wieder möglich. Die Osteopathie unterteilt sich in die Teilbereiche:
- Strukturelle / parietale Osteopathie
- Viscerale Osteopathie
- Fasziale Osteopathie
- Kraniosakrale Therapie
Zum Beispiel kann eine Lahmheit im linken Vorderbein viele verschiedene Gründe haben. Aufgabe des Osteopathen ist es herauszufinden, wo die Ursache liegt. Ist es
ein blockierter Wirbel, ein Problem mit der Muskulatur, den Faszien oder
dem Hinterbein, ein craniosacrales Problem oder hat es sogar
psychische Wurzeln?